Jean-Christophe Grangé: Flug der Störche

Mit dem „Flug der Störche“ ist Jean-Christophe Grangé ein absoluter Hochspannungsthriller gelungen, der den Leser mit dem Zug der Störche auf eine spannende, teils schockierende Reise von der Schweiz, über Osteuropa, die Türkei, Israel, bis nach Zentralafrika führt. Die Story ist orginell, aber -wie bei Grangé üblich- nichts für schwache Nerven. Die teilweise zu dezidierte Schilderung der Leichen lässt einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Grangé gibt dem Leser während der Reise nach Zentralafrika ausserdem nicht nur jede Menge Informationen über Ornithologie, sondern -hier kommt der Journalist durch- viele kritische Einblicke in soziale Verhältnisse z.B. der Zigeuner in Rumänien und der Pygmäen in Zentralafrika. Darüber hinaus erfährt der Leser einiges über die jüngere Geschichte des Staates Zentralafrika, die eng mit der Lebensgeschichte des Protagonisten Louis Antioche verbunden ist. Die Auflösung ist -auch dies scheint bei Grangé üblich- sehr dick aufgetragen, vielleicht ein wenig zu dick um letztlich glaubwürdig zu sein.
Nichtdestotrotz ein absoluter Hochspannungsthriller, der „Die Purpurnen Flüsse“ in nichts nach steht.

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